Liebe Freunde,
bevor wir dir von den aktuellen Entwicklungen erzählen, möchten wir vor allem eines sagen: Danke.
In den vergangenen Wochen haben viele von euch unseren Katastrophenfonds unterstützt. Gerade jetzt sehen wir, wie wichtig diese Unterstützung ist.
Innerhalb weniger Wochen haben sich mehrere schwere Katastrophen ereignet. Während Familien in einem Land noch mit den Folgen kämpfen, kann anderswo bereits die nächste Katastrophe passieren. Dank deiner Unterstützung kann ADRA schnell reagieren und Menschen helfen, wenn sie diese Hilfe am dringendsten brauchen.
Wir möchten dir zeigen, wo diese Hilfe gerade gebraucht wird und was deine Unterstützung bereits möglich macht.
Aktuell: Schwere Überschwemmungen in Nepal
Am 26. August traf eine schwere Sturzflut Teile Nepals. Häuser wurden weggespült, mindestens 19 befahrbare Brücken zerstört oder schwer beschädigt und rund 40 Kilometer Straße stark beschädigt. Erste Planungen gehen davon aus, dass rund 39.000 Menschen dringend Unterstützung benötigen.
Unsere Kolleginnen und Kollegen von ADRA Nepal sind bereits in den betroffenen Gebieten. Gemeinsam mit lokalen Behörden und anderen Organisationen ermitteln sie, wo die Hilfe am dringendsten gebraucht wird, und koordinieren die nächsten Schritte. Zu den wichtigsten Bedürfnissen gehören Lebensmittel, Notunterkünfte und Hygieneartikel. ADRA Österreich wird die Katastrophenhilfe in Nepal unterstützen.
Venezuela: Deine Unterstützung kommt bereits an
Auch in Venezuela geht die Hilfe nach den schweren Erdbeben im Juni weiter. Und wir können bereits sehen, was diese Unterstützung bewirkt.
Bis Mitte August hat ADRA 407.500 Liter sauberes Wasser bereitgestellt, 4.075 Hygiene- und Wasseraufbereitungssets verteilt und 15.946
Menschen mit Hygienehilfe erreicht. In den ersten sechs Monaten sollen insgesamt 90.000 Menschen unterstützt werden.
Hinter diesen Zahlen stehen Familien, die versuchen, Schritt für Schritt in ihren Alltag zurückzufinden. Und die Hilfe geht weiter – auch wenn die Katastrophe längst nicht mehr in den Schlagzeilen steht.
Kolumbien: Hilfe für Familien nach dem Erdbeben
Am 10. August erschütterte ein weiteres schweres Erdbeben die Region – diesmal Kolumbien. Das Erdbeben der Stärke 7,4 forderte 115 Todesopfer, 219 Menschen wurden verletzt und mehr als 1.600 Häuser wurden beschädigt.
ADRA begann unmittelbar damit, den Bedarf zu ermitteln und die Hilfe zu koordinieren. In Cali ist finanzielle Unterstützung für 144 betroffene Familien vorgesehen. So können die Familien selbst entscheiden, was sie in ihrer aktuellen Situation am dringendsten benötigen.
Deine Unterstützung macht diese Hilfe möglich
Venezuela, Kolumbien und jetzt Nepal zeigen uns, wie schnell mehrere Katastrophen aufeinanderfolgen können.
Unser Katastrophenfonds gibt uns die Möglichkeit, dort zu reagieren, wo Hilfe dringend gebraucht wird – auch wenn mehrere Krisen kurz hintereinander eintreten.
Jeder Beitrag zum Katastrophenfonds hilft uns, für solche Momente bereit zu sein und Menschen nach Katastrophen schnell zu unterstützen.
Herzliche Grüße
Gunnar, Laura, Nathan und Peter